• Startseite
  • SchollyNews
  • Stadtrat
  • Betriebe
  • Impressum

Start SchollyNews

Mehr Sterne für Sternchen - Wall of Fame eröffnet

Endlich ist es soweit: Die „Wall of Fame“ wurde eröffnet und die Scholly-News waren selbstverständlich dabei. Stars und Sternchen kamen gestern nach  Schollywood, um bei der Eröffnung der „Wall of Fame“ dabei zu sein. Die bisherige graue und triste Wand unserer Stadt wurde von zehn fleißigen  Künstlern des Malerbetriebs mit bunt leuchtenden Farben verschönert und aufgefrischt. So solle es nicht mehr „so eintönig wirken“. Zu großen  Planeten und physikalischen Formen, die an die Wand gezaubert wurden, entstand auch eine imposante Sternenstraße, auf der sich die reichsten und  wichtigsten Bürger Schollywoods verewigen können. Am Montag entwickelten die kreativen Köpfe erst einmal Ideen, um sie am Dienstag in die Tat um zu setzen. Sie arbeiteten pausenlos, um die 58 geplanten Sterne bis zum Eröffnungstag fertig zu stellen. Arbeitgeberin Frau Huß lobte ihre Mitarbeiter  in höchsten Tönen für ihr räumliches Denken, den Ideenreichtum und das Engagement. Um diese großartige Arbeit zu würdigen, kam unter anderem  Schulleiterin Angelika Hartmann zur feierlichen Einweihung, um gleich den größten Stern zu signieren. Sie war es auch, die das berühmte rote Band  zum Anfang der Feier, pünktlich um 10 Uhr, durchschnitt. Ihr folgte der leicht verspätete König Schollwoods, Henning Lüssow, der ebenfalls unter  Blitzgewitter, sein Autogram auf die Wand schrieb. Nachdem sich die Prominenz zurückgezogen hatte, kamen die ersten Bürger um unter Begeisterung  ebenfalls einen Stern zu erwerben. Unter ihnen Antonia Kammer (16), Angestellte in der Bücherei. Auf die Frage, wie sie sich dabei gefühlt hatte,  antwortete sie, dass es schon etwas Besonderes sei und sie sich berühmt vorkäme. Dennoch klagt sie über den Preis, der mit 50 Schollar pro Stern doch  für einen normalen Angestellten sehr hoch sei. Ihrer Meinung nach wären 30 Schollar ein angemessener Preis gewesen. Anders sieht das Patrick Roß (17), der in der Hutfabrik tätig ist. Er sagt, dass sich die 50 Schollar mehr als gelohnt hätten. In einem Punkt sind sich aber alle einig: Es ist eine wirklich  gute Sache, die auch von Dauer ist und für die es sich wirklich lohnt, Geld auszugeben. Wegen des enormen Andrangs beschlossen die Maler, noch  weitere 46 Sterne hinzuzufügen, die aber nur auf Bestellung zur Signierung frei stehen.

 

Besuch in der Traumwelt - Christine lässt sich durchkneten

Auch eine Journalistin braucht mal eine Auszeit von ihrem stressigen Alltag. Nach einem dieser typischen Arbeitstage sehnte ich mich nach etwas Entspannung  und Abwechslung, dies nahm ich zum Anlass, die neue Wohlfühl-Oase Schollywoods einmal zu testen. Doch für welches Programm sollte ich mich entscheiden? Die Auswahl war groß und ich hatte die Wahl zwischen einer Nacken- und Kopfmassage, einer Traumreise und einer Maniküre mit Handmassage.  Letztendlich entschied ich mich für die Nacken- und Kopfmassage und ich habe es nicht bereut. Nach betreten der Oase fühlte ich mich wie in einer anderen Welt und war umgeben von süssen Düften. Aufgrund der Tatsache, dass die Oase sehr gut besucht war, konnte ich die Wartezeit,  nachdem ich an der  Anmeldung einen Termin gemacht hatte, nutzen, um mich an der hauseigenen Bar richtig einzustimmen. Hier konnte ich zwischen Obstsalat, verschiedenen  Säften und Beruhigungstees frei wählen und das alles für kleines Geld. Als ich nach kurzer Zeit meinen frisch gepressten Orangensaft in den Händen hielt, zog  ich mich auf die Liegewiese zurück und las eines der vorhandenen Wellnessmagazine, während ich die seichte Entspannungsmusik genoss. Dann war es endlich  soweit. Von zwei netten Masseusen wurde ich in den Massagebereich geführt, wo ich mich sogleich auf die große Liege, auf der auch zwei Kunden gleichzeitig  platz finden können, legte. Zu Beginn meines 15-minütigen Besuchs in der „Traumwelt“ erhielt ich eine Kopfmassage, die mich sofort in die richtige Stimmung  versetzte. Anschließend folgte die Nackenmassage, bei der sich die Masseurin immer wieder freundlich erkundigte, ob die Druckstärke angenehm sei. Das war  sie ohne Zweifel. Nun folgte die Rücken- und Beinmassage, bei der auch Noppenbälle zum Einsatz kamen. Hiernach war mein Ausflug in die Wellnesswelt leider schon viel zu schnell vorbei. Ich hätte noch Stunden in der Wohlfühl-Oase verbringen können und freue mich bereits auf den nächsten Besuch, bei dem ich  eines der anderen viel versprechenden Programme austesten möchte. Nach meiner Massage fühlte ich mich völlig entspannt und konnte mit neuem Elan wieder an meine Arbeit gehen. Ein Besuch der Wohlfühl-Oase ist meiner Meinung nach besonders empfehlenswert für jeden gestressten Bewohner Schollywoods und  die 10 Schollar für die Massage haben sich auf jeden Fall gelohnt.

 

Radio enteignet

Nach einem Urteil ist es „Channel 41“ untersagt, Werbung zu produzieren. Das Gericht sprach dem Hörspielstudio ein Produktions-Monopol zu.  Das Radio hat sich zum öffentlich rechtlichen Sender erklärt, weil Einnahmen weg brechen. Jetzt ist der Stadtrat für Kosten zuständig.

 

Blütenspiele in der Stadt

Auch in Schollywood gab es schon einige Fälle von Falschgeld. Es gibt verschiedene Arten der Fälschungen, einige Scheine wurden mit dickem glänzenden Fotopapier gedruckt und dreiste Diebe versuchten es gleich auf normalem Druckerpapier. Diese Fälschungen sind leicht vom echten  Schollar zu unterscheiden. Es gibt allerdings auch gefälschte Scheine, die vom Original kaum abweichen und daher nur schwer entlarvt werden können. Aus einem Interview mit zwei Geldfälschern, die sich „Mc.Stein“ und „Boffy“ nennen, haben wir erfahren, dass sie das Geld mit dem Fotopapier der Schule und einem einfachen 20 Schollarschein am Kopierer der Schule gefälscht haben. So haben sie ihr Vermögen auf rund 380  Schollar erhöhen können. Die Täter können nicht angezeigt werden, weil echte Beweise, dass sie wirklich „Blüten“ produzieren, fehlen. Einer der beiden hat sein ganzes Falschgeld bei der Bank eingetauscht. Und das Falschgeld des Anderen ist vom Schollywood-Laien nicht von echten Schollar- Scheinen zu unterscheiden. Das Falschgeld, das bei der Bank eingezahlt wurde, erkannte man daran, dass es „labbriger“ als die echten Schollar war, wie ein Angestellter der Bank in einem Interview bekannt gab. Die Scheine wurden umgehend zur Polizei gebracht. Die  Ordnungshüter sind nun auf der Suche nach den Fälschern und untersuchen die Schollar genauer. Den einzelnen Betrieben ist zu empfehlen, das  Geld genau zu prüfen, bevor sie es entgegen nehmen, um selbst keine Probleme mit der Polizei zu bekommen, denn schon der Besitz von Falschgeld ist strafbar!

 

"Wir nehmen Schollywood aus"

Gestern stellten sie sich zum ersten Mal. Vorerst nur der Presse: Anton S. und Roland S., von Beruf Bankräuber. In SchollyNews erklären sie heute exklusiv, wie es dazu kam: „Wir haben die First National Bank um glatte 20.000 Piepen abgezogen.“ Viele von Euch wollen sicher wissen, was die Beweggründe dafür waren. Wir haben die Antwort! „30 Schollar Tageslohn war uns beiden einfach zu wenig. Da haben wir uns einfach bei der Bank beworben, waren im Nu eingestellt und haben die Verantwortlichen geschmiert“, teilt Anton S. uns stolz mit. Und Roland S. fügt hinzu: „Rucksack auf, Kohle rein – der Bankdirektor hat freundlich weggesehen. Für gerade mal 100 Mäuse.“ Dies taten die beiden nicht nur einmal. Als sie dann, immer noch von der Bank angestellt, nicht mehr zur Arbeit kamen, wurden sie gefeuert. Dies hinderte sie allerdings nicht daran, noch dreister zuzuschlagen. „Wir sagten beim nächsten Mal einfach, dass wir die Ablösung seien, und der unwissende Bankangestellte glaubte uns nichts ahnend.“ Schon konnten die beiden abermals eine hübsche Summe aus dem Geldkoffer der angeblich sichersten Bank der Schollywelt in die eigene Tasche schaufeln. Sie bezeichnen sich selber als die „Robin Hoods des Schollywood-Forrests“. Reichen Unternehmen Kohle zu entwenden und es irgendwelchen armen Schluckern zu geben, erfülle die beiden Robins mit Genugtuung, wie sie uns gegenüber bekennen. Der Nachtclub allerdings, betont Anton S., sei sicher vor ihnen, da sie dort bereits so viel Geld gelassen haben, dass sie sich sozusagen selber bestehlen würden. „Die Post von Heiko Struve sollte allerdings gut auf ihre rechte Gesäßtasche aufpassen“, senden die beiden eine Warnung hinterher. Ronald S. gilt schon als vorbestraft, weil er am Schollywood-Montag mit Drogen dealte. Sie schrieben an die Bank und die Polizei Briefe, in denen sie sich als Gaunerpärchen „S & S“ ausgaben. Doch bisher hat die Polizei die beiden noch nicht fassen können, weshalb sie die Ordnungshüter Schollywoods für unfähig erklären. Damit es die Polizei leichter hat, stellten sie sich gestern der Presse! Sogar ein offizielles Fahndungsfoto durften wir schießen. Aber macht Euch keine Hoffnung, denn sie werden auch heute wieder mit der Polizei Katz und Maus spielen, bis sie endlich eingesperrt werden. Irgendwann. Vielleicht. Roland S. schmunzelt und fügt augenzwinkernd hinzu: „Im Gefängnis wären wir ja auch gern mal.“

 

 

 

Politik zu Besuch: "Das ist ja fast wie bei uns"

Bei der gestrigen Stadtratssitzung war auch die Ratsherrin Dr. Karin Thissen aus Itzehoe anwesend. Es wurde über die bevorstehende Demo und die  Verschmutzung in Schollywood diskutiert. Karin Thissen gab dem Rat Tipps, wie sie diese Probleme lösen könnten. Nach der Sitzung stand sie Scholly-News für ein ausführliches Interview zur Verfügung.

Scholly-News: Was machen Sie beruflich?

Karin Thissen: Ich bin Tierärztin und Mutter von vier Kindern, wodurch mein Tag sehr ausgelastet ist. Zudem engagiere ich mich aktiv in der Politik.

Scholly-News: Wie verlief ihre politische Laufbahn?

Karin Thissen: Ich war schon immer politisch engagiert und interessiert. In meiner Jugend war ich in vielen vorpolitischen Gremien, gehörte jedoch keiner Partei an, da mir lange kein Programm völlig zusagte. Letztendlich bin ich 2007 in die SPD eingetreten, seit 2008 bin ich Ratsherrin im Stadtrat Itzehoe. Mein

Schwerpunkt ist die Frauenpolitik und die Gleichberechtigung liegt mir sehr am Herzen.

Scholly-News: Warum sind Sie heute hier?

Karin Thissen: Mein Sohn Hannes sitzt im Stadtrat von Schollywood und berichtete zuhause viel über die Probleme, mit denen der Stadtrat zu kämpfen hat. Ich dachte mir: ‚Das ist ja fast wie bei uns.‘ So kam es, dass Herr Petersen vorschlug, dass ich eine Sitzung des Stadtrats besuchen könnte, um mich mit ihnen

auszutauschen und vielleicht einige Tipps zu geben.

Scholly-News: Was für einen Eindruck haben Sie nach der Sitzung?

Karin Thissen: Es war sehr interessant und viele Probleme sind nicht einfach zu bewältigen. Doch sie versuchen immer kreative Lösungen zu finden. Das beeindruckt mich.

Scholly-News: Haben Sie hierfür ein Beispiel?

Karin Thissen: Sie haben mir von den Verschmutzungen der Stadt berichtet und hatten die Idee, alle Einwohner zu einem gemeinsamen Putzdienst aufzurufen. Die Idee fand ich toll. Schließlich ist es gerecht, wenn alle, die für den Müll verantwortlich sind, diesen auch wieder zusammen beseitigen. Gerade ich als  Frauenpolitikerin bin natürlich für einen gerecht verteilten Putzdienst.

Scholly-News: Haben Sie trotz der guten Ansätze noch Tipps für den Stadtrat, wie sie ihre Arbeit verbessern könnten?

Karin Thissen: Mir ist aufgefallen, dass sie sich oft verzetteln. Ich würde ihnen empfehlen, mehrere kleine Ausschüsse zu gründen, die sich mit einzelnen Problemen befassen, um so schneller zu Lösungen zu kommen. Über diese müssen dann nur noch die Ratsherren bei den Ratsversammlungen abstimmen.

Das würde den Entscheidungsprozess verkürzen und man könnte sich somit mehreren wichtigen Problemen widmen.

Scholly-News: Hatten Sie an ihrer Schule früher auch Projektwochen?

Karin Thissen: Nein, ich habe 1978 mein Abitur in Nordrhein-Westfalen gemacht und damals gab es diese Idee noch nicht. Wir haben stattdessen in der letzten

Schulwoche nur Eis gegessen und gespielt.

Scholly-News: Wie ist Ihr Eindruck von der Projektwoche?

Karin Thissen: Es ist eine tolle und sinnvolle Möglichkeit, die letzte Schulwoche ausklingen zu lassen. Besonders die Idee von Schollywood finde ich interessant, ich habe von so einer Projektwoche vorher noch nicht gehört. Unter SSG-Eltern wird zurzeit nur eine Frage gestellt: Was macht ihr Kind in Schollywood?

Scholly-News: Werden Sie sich noch über andere Projekte Informieren?

Karin Thissen: Ich werde morgen zum Tag der offenen Tür kommen. Besonders freue ich mich auf einen Besuch des Nachtclubs.

Scholly-News: Haben Sie die bisherigen Ausgaben der Scholly-News gelesen?

Karin Thissen: Ja, mein Sohn bringt diese jeden Tag mit nach Hause. Ich finde die Zeitung ist gut gemacht und auch witzig gestaltet.

Scholly-News: Vielen Dank.

Karin Thissen: Es hat mich gefreut.

 

Inside Scholly-News

Als erstes laufen die Journalisten zusammen mit einem Fotografen zu dem von ihnen ausgewählten Projekt. Sagen wir mal, sie haben sich das Bastelstübchen als berichtenswertes Thema ausgesucht. Dort werden alle Infos die man braucht, um einen guten Bericht zu schreiben erfragt. Natürlich macht der Fotograf auch Fotos. Wenn sie fertig sind flitzen sie zurück zur Redaktion und fangen am PC an zu schreiben. Über einen USB-Stick werden der fertig geschriebene Text und die bearbeiteten Bilder auf das MacBook Pro von Andreas Olbertz transportiert. Dort werden aus Texten, Fotos und Werbung die Seiten layoutet. Die einzelnen Seiten werden dann 600 mal kopiert, in der richtigen Reihenfolge zusammen gelegt und getackert. Nun machen sich vier Teams auf den Weg und verkaufen die Scholly-News für nur 2 Schollar.

 

 

Escort-Lady Jessica im Interview: "Wir sind alle eine große Familie"

Scholly-News: Wie sind Sie zu Ihrem Job gekommen?
Jessica Raabe: Zunächst war ich arbeitslos, dann habe ich mich bei Herrn Koch vorgestellt
und wurde sofort als Mitarbeiterin engagiert. Um diesen Job ausüben zu können,
sind Spaß auf der Bühne, sowie die Fähigkeiten, sich gut zu präsentieren und unsere Kunden
mit Massagen zu verwöhnen, unabdingbar.
Scholly-News: Was sind Ihre Hauptaufgaben?
Jessica Raabe: Als Bardame verkaufe ich Cocktails und kleine Snacks. Zudem bin ich
im Escort-Service aktiv und begleite auf Wunsch Kunden zu Events in unserer Stadt.
Escortdamen kann man sowohl einzeln für 100 Schollar plus Trinkgeld oder auch alle drei
Damen zusammen engagieren. Dann gibt es für den Kunden auch einen Rabatt.
Scholly-News: Wie viele Mitarbeiter hat der Nachtclub?
Jessica Raabe: Mit etwa 40 Mitarbeitern sind wir einer der größten Betriebe der Stadt,
wenn nicht sogar der größte.
Scholly-News: Wie ist das Arbeitsklima unter so vielen Kollegen?
Jessica Raabe: Die Arbeit bringt sehr viel Spaß. Es gibt keine Konkurrenz. Insgesamt
könnte man sagen: Wir sind wie eine große Familie.
Scholly-News: Wie sind die Verdienstmöglichkeiten in Ihrem Betrieb?
Jessica Raabe: Wir verdienen genug, um uns um Finanzielles
keine Sorgen machen zu müssen.
Scholly-News: Was bietet der Nachtclub?
Jessica Raabe: Im Nachtclub gibt es viele verschiedene alkoholfreie Cocktails für
jeweils 1,50 Euro sowie Snacks wie zum Beispiel Cracker mit Frischkäse. Außerdem gibt es
tolle Live-Musik und hübsche Tänzerinnen zur Unterhaltung. Man kann sich mit Massagen für
50 Schollar verwöhnen lassen oder einfach die Bühnenshow genießen.
Scholly-News: Ab wann kann man den Nachtclub besuchen?
Jessica Raabe: Wir haben gestern die Eröffnung gefeiert. Nun haben wir täglich ab 9.30
Uhr geöffnet und schließen erst, wenn der letzte Kunde gegangen ist (ca. 13 Uhr).
Zugang bekommt man durch Vorzeigen der Clubkarte, welche man für 15 Schollar beim
Nachtclub erwerben kann.
Scholly-News: Was für Kundschaft erwarten Sie?
Jessica Raabe: Bei uns sind Kunden ab 14 Jahren willkommen, wobei wir eher
versuchen, das ältere Publikum anzusprechen.
Scholly-News: Vielen Dank für das Interview und den interessanten Einblick in Ihren
Betrieb.
Jessica Raabe: Es war mir ein Vergnügen.
Den Nachtclub findet man im Musik-Raum.
 

Leonie, 15, schwanger

Leonie W. (15) erwartet Nachwuchs. Der Stichtag steht zwar noch nicht ganz fest, aber wir gehen davon aus, dass es innerhalb der nächsten zwei Tage so weit sein wird, wenn man sich die Wölbung unter ihrem T-Shirt ansieht. Trotz ihres hochschwangeren Zustandes arbeitet sie ohne Pause bei der Polizei. Dort kümmert sie sich um die Buchhaltung, Verwaltung, Kasse und auch um sonst alle Aufgaben, die so im Laufe des Arbeitstags im Innendienst anfallen. Aber sie merkt doch die Auswirkungen der Schwangerschaft auf ihren gesundheitlichen Zustand. Sie klagt über Müdigkeit, Rückenschmerzen, Heißhungerattacken und die Anstrengung ist ihr ins Gesicht geschrieben. Dennoch ist sie überglücklich, weiter ihren Beruf ausüben zu können. „Das ist genau mein Ding“, sagt sie. Auch die Gesamtsituation in Schollywood findet sie „richtig geil“, was sie regelmäßig durch wilde Partyexzesse zum Ausdruck bringt. Daher ist es wohl auch kein Wunder, dass der Vater des Kindes als unbekannt gilt. Auch während ihrer Schwangerschaft kann sie die Finger nicht von Alkohol und Drogen lassen, was die Gesundheit ihres ungeborenen Kindes stark gefährdet haben könnte, und es wirft ernsthaft Zweifel auf, ob sie schon bereit für ein Kind ist und eine gute Mutter sein kann. Auf die Frage, ob es ein Junge oder ein Mädchen werden wird, antwortet sie nur gleichgültig, dass es noch nicht fest stehe und dass sie diese Frage auch nicht interessiere. Man kann nur hoffen, dass sie sich zur Ruhe setzen wird, sobald das Kind da ist und sich einen Mann an ihrer Seite sucht.

 

Spannung in der Manege

„Ihr seid ein fantastisches Publikum“ – Begeisterung bei der ersten Zirkusvorstellung. Gestern Vormittag fand die erste Aufführung des Zirkus „Retetetelli“ statt. Vor Beginn der Show war die Aufregung der Artisten deutlich zu spüren. Die Darstellerinnen Ina und Franziska waren sehr aufgeregt, was nicht zuletzt auch daran lag, dass die Vorführung bereits am Morgen ausverkauft war. Nachdem die Generalprobe ohne  Probleme über die Bühne ging, warteten die Darsteller voller Vorfreude auf ihren großen Auftritt, bei dem sie mit einer Zuschauerzahl von etwa 100 Leuten rechneten. Bereits bevor der Einlass in das „Zirkuszelt“ begann, gab es eine lange Schlange von wartenden Besuchern. Diese erwarteten eine Menge Spaß und eine große Vielfalt an Attraktionen. Während die Zuschauer dem Beginn der Show entgegen fieberten, sammelte Zirkusdirektorin Huthoff Spenden für die Zirkustiere. Aufgrund des starken Ansturms von etwa 80 Besuchern konnte die Aufführung erst fünf Minuten später beginnen. Zirkusdirektorin Huthoff eröffnete die Show und als Kalli der Clown die Manege betrat, war das Publikum sofort gefesselt. Nach seiner gelungenen Darstellung auf dem Pedalo folgte das Diabolo-Girl mit seinen zwei Assistentinnen. Die Seifenblasen und die musikalische Untermalung sorgten für eine gelungene Atmosphäre. Highlight der hierauf folgenden Ringmädchendarbietung war Larissa, die es schaffte, mit vier Ringen gleichzeitig Hulla-Hup zu tanzen. Danach wurde es magisch: Die zwei Zauberfeen ließen ihre Assistentin verschwinden und verwandelten sie in einen Wurm. Das Publikum war fasziniert. Als „Circus“ von Britney Spears ertönte, kamen die Turner in die  Manege. Der Höhepunkt war eine Pyramide aus 12 Darstellern, die mit einem großen Applaus bestaunt wurde. Nach dieser Darbietung folgten ein Jongleur, ein Clown und zwei Einrad-Fahrer, welche das Publikum weiter begeisterten. Hiernach wurde ein weiter Zaubertrick präsentiert, bei dem sie auch das Publikum mit einbezogen. Anschließend schaffte es der gefährliche grüne Weltraumwurm unter Anleitung seines Dompteurs durch einen Hulla-Hup-Reifen zu springen. Krönender Abschluss war eine weitere Darbietung der Einradfahrer. Nachdem die Artisten mit tosendem Applaus verabschiedet wurden, war die Vorstellung nach 25 Minuten leider viel zu schnell vorbei. „Ich fand die Turner besonders gut und würde auf jeden Fall wieder kommen.“, äußerte sich die Zuschauerin Alexandra. Die 25 Darsteller und die zwei Zirkusdirektorinnen waren begeistert und freuen sich schon sehr auf die heutige Show, welche um 11 Uhr stattfindet. Wenige Karten sind noch vorhanden, die man für 6 Schollar erwerben kann. „Die erste Aufführung lief gut, doch man kann sich immer noch steigern.“, sagte die Zirkusdirektorin Huthoff nach der gelungenen Vorstellung. Als besonderes Highlight der heutigen Show wird der Auftritt des blauen Elefanten gesehen. Zudem wird heute ein komplett neues Bühnenprogramm geboten.

 

Flucht vor Stress

Betritt man die Räumlichkeiten der Wohlfühloase, spürt man sofort einen Wandel der Atmosphäre: Ätherische Öle verströmen harmonische Düfte, Skulpturen und Dekorationen sorgen für angenehme Stimmung. Die auf dem Boden ausgebreiteten Isomatten sollen zum Entspannen einladen, meditative Klänge umschmeicheln den Geist und lassen die Sorgen des Alltags vergessen. Soweit die Theorie. Praktisch erinnern die umherliegenden Isomatten an ein Pfadfinderlager, die 28 Mitarbeiter wirken etwas orientierungslos und die Stressbewältigung in Perfektion lässt sich bisher nur erahnen. Der Eifer von Projektleiterin Kossisski lässt allerdings nichts zu wünschen übrig und gibt Grund zur Hoffnung, dass die Wohlfühloase ihrem Namen doch noch alle Ehre machen wird.

 
Weitere Beiträge...
  • Alles andere als kalter Kaffee
  • Kleinkrimineller lebt von Raub-Beute
  • Theater Schollystraße
  • Auch Stress mit der Polizei?
  • Geht doch: Von Hartz IV
  • Faire Richter
  • Wohlfühloase
  • Tanzschule wurde beklaut
  • Leben in „Schollywood“

<< Start < Zurück 1 2 Weiter > Ende >>

Seite 1 von 2

feed-image

Copyright © 2009 ---.
All Rights Reserved.

Webdesign Tirol designed by pc-didi.